Südostasien 2 – Die ersten Tage in Thailand

Nach Thailand sind wir auf dem Wasserweg eingereist. Wir haben die Fähre von Langkawi nach Satun genommen und der Grenzübertritt verlief ohne Probleme. Nun lagen 30 Tage Thailand vor uns. Vom Hafen nach Satun selbst sind es nochmal 10 km zu radeln und so erreichten wir im Dunkeln unser Hotel für die erste Nacht. Abends sind wir dann nur noch mal zum Essen raus.  

Satun selbst hat touristisch gesehen nicht allzu viel zu bieten. Doch da wir am nächsten Morgen noch kaputter aufwachten, als schon den Tag vorher, entschieden wir uns dafür noch etwas Pause zu machen und die Erkältung auszukurieren. Dafür haben wir uns einen Bungalow gemietet. Eine sehr gute Entscheidung, denn wir hatten auch Zugang zu einem kleinen Pool. Die ersten Tage in Thailand bestanden also aus viel Ausruhen, Essen gehen, Plantschen im Pool und Lesen.  

Unser Bungalow im “The Gleam Resort”

Salzwasserpool

 

Weil es so nett war, sollte Bobby nicht unerwähnt bleiben. Einen Abend sind wir bei Bobby’s Pizza gelandet, einem englischem Auswanderer. Es gab nicht nur leckere Pizza, sondern auch nette Geschichten. Und immer eine Erfrischung wert war der super leckere Iced Cappuccino oder Iced Green Tea with Milk bei A.P. Coffee.

Bobbys Pizza

A.P. Coffee

 

Das hätte auch gern noch ein paar Tage so weitergehen können, aber dann wäre es zeitlich doch alles sehr knapp geworden. Und wir hatten ja auch geplant über Weihnachten auf Koh Lanta zu verbringen. Außerdem wollten wir dann doch noch wissen, was so viele Menschen nach Thailand zieht und das oft gelobte Essen finden.  Also sind wir in vier ganz entspannten Tagesetappen auf dem Festland zum nächsten Hafen geradelt, wo dann die Fähre nach Koh Lanta ging. 


Die erste Etappe ging von Satun nach La Ngu, die zweite Etappe von La Ngu nach Thung Yao und von dort nach Kantang. Es waren immer so um die 50 km am Tag. Für mich völlig ausreichend, da ich direkt am zweiten Tag was falsches gegessen habe und dann nichts mehr drin bleiben wollte. Die Straßenverhältnisse sind sehr gut. Die meiste Zeit hat man einen recht breiten Seitenstreifen für Mopeds und Fahrräder. Es gibt viele kleine Ortschaften, wo man Wasser und Essen bekommt.

Eins der vielen Büdchen am Wegesrand

Unsere Unterkunft in La Ngu


Auf dem ganzen Weg gab es auch viele Guesthouses, die man nicht in der Karte findet. Von Kantang sind es gute 30km zum Hat Yao Pier. Von hier geht Mittags einmal täglich die Fähre nach Koh Lanta. Ein paar Kilometer vor dem kleinen Hafen standen in regelmäßigem Abstand Tsunami-Warnschilder. Darauf stand in wieviel Kilometern man sicher ist. Das war schon ein seltsames Gefühl entgegensetzt zu fahren und wir erinnerten uns daran, was ein paar Jahre zuvor passiert ist. Hier haben wir auch zum ersten Mal seit Satun wieder andere Touristen getroffen. 

Wettermäßig hatten wir Regen

Und Sonne

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