Fazit Georgien

Abschließend sagen wir zu unserer Zeit in Georgien: definitiv eine Reise wert! 
Die Landschaft ist sehr beeindruckend. Von gewaltigen Bergen, über flache grüne Landschaft bis hin zu modernen Städten wie Batumi und wirklich urigen Bergdörfern in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. 

Mit dem Fahrrad hatten wir Straßen von: wirklich ganz ok bis ach du Scheiße, gut dass es gerade nicht regnet, weil dann wäre sie nicht zu befahren. Überall und jederzeit muss mit freilaufenden Tieren (Kühe, Schweine, Federvieh, Esel, Pferde, wilde Hunde) gerechnet werden. Wobei gerade Kühe wirklich ausgesprochen cool auf den Verkehr reagieren, nämlich gar nicht. Obwohl die ein oder andere Kuh gerade auf uns Radler leicht verschreckt im letzten Moment aufgesprungen ist, obwohl vorher einige hupende Autos an ihr vorbei sind. Von Autos und LKW’s sind wir auch hier mit Rücksicht behandelt worden und es gab keine gefährliche Situation. Die Menschen im allgemeinen haben uns als Radler und Gäste überwiegend freundlich behandelt. 


Das einzig Negative ist vielleicht, dass der ein oder andere versucht ein bomben Geschäft bei Einkäufen oder Restaurantbesuchen zu machen. Anders können wir uns die doch stark schwankenden Preise nicht erklären. Das hat manchmal schon ein wenig genervt. Im Ganzen ist Georgien bemüht es Touristen attraktiv zu machen. Es gibt in vielen Orten Touristeninformationen, wo man für jeden Regierungsbezirk kostenlose Karten bekommt, Informationen zu Unterkünften und und und. Ebenso bekommt man hier kostenlos Sim-Karten. Die Karte muss dann einfach nur noch über spezielle Automaten aufgeladen werden, ganz einfach. Diese Automaten sehen in jedem auch noch so kleinem Örtchen rum. Genauso steht es auch um die Netzabdeckung. Bis in die hintersten Dörfer in den Bergen hat man mindestens 3G.

Das Essen ist die erste Woche noch lecker. Vor allem das mit Käse gefüllte Brot (Chatschapuri) hat es uns anfänglich angetan.Wenn man dann aber alles mal probiert hat, wird es schnell eintönig. Es gibt wenig Abwechslung. Da es sehr schwer und häufig sehr fettig ist, hatten wir zwischendurch immer wieder mit unserem Magen-Darm-Trakt zu kämpfen. Eine Spezialität ist zum Beispiel eine Suppe, welche aus Butter mit geschmolzenem Käse besteht (haben wir allerdings nicht probiert). Zum Glück gab es die gefüllten Teigtaschen (Khinkali), die waren immer recht lecker und vor allem preiswert. 

Leckeres Essen in Kuttaissi

Das frische Brot geht allerdings immer

 

 Nicht unerwähnt bleiben sollten die georgischen Limonaden. Besonders die Grüne hatte es Tabea angetan ?. Geschmacksrichtung Estragon. Die Limos waren einfach nur sch…e süß und wenn überhaupt eiskalt zu genießen, aber die einzige günstige Variante mit Geschmack gegenüber Bier.

Georgisches Limonade


 

Zum Glück bekommt man überall Wasser. Ausschau halten nach Wasserhähnen oder einfach nur nem Rohr aus dem leckeres Quellwasser kommt. Unterwegs ist es kein Problem an Essbares zu kommen, da es in den meisten Dörfern kleine Minimarkets zu finden sind, die das Nötigste verkaufen. 

Minimarkt in einem kleinen Bergdorf

Hier gibt es, wie auch schon in der Ukraine leckere Süßigkeiten und Kekse. Möchte man in den größeren Orten allerdings frische Waren kaufen, muss man hier nach Marktständen Ausschau halten. 

Süßigkeitenstand auf dem Markt

Markt in Kutaissi

Was das Wetter anbelangt, konnten wir von Allem etwas genießen. Wir hatten feinstes sonniges Wetter bis hin zu Schnee in den Bergen. Gegen Ende unserer Zeit in Georgien hielt der Herbst Einzug. Es wurde zunehmend regnerisch und kalt, allerdings beschenkte uns der Herbst mit all seiner wunderbaren Farbenpracht. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.