Ausrüstung

Hier gibt es eine detaillierte Liste mit unserer Ausrüstung.

Wir werden bei unserer Reise von niemanden gesponsert und haben alle Artikel nach eigenen Erfahrungen und Recherchen ausgesucht.


Ab Südostasien reisen wir ohne Campingausrüstung. Zelt, Kocher, Isomatten, Wassersack und diverser Kleinkram (insgesamt 16kg) haben wir nach Hause geschickt. Gründe hierfür sind: 

  • Günstige Preise der Unterkünfte
  • Wetter (Regen, Temperatur)
  • Essen gehen ist oft günstiger als kochen
  • Weniger Gepäck (wichtig fürs Fliegen)

Zelt: MSR MUTHA HUBBA NX


Bisher hat sich das Zelt bestens bewehrt. Die ersten Sturmböhen und starken Regenfälle hat es ohne jeden Schaden oder Eindringen von Nässe überstanden. Toll ist auch das geringe Packmaß und Gewicht. Es bietet zwei Personen mehr als ausreichend Platz und die Apsiden nehmen zur Not auch unser gesamtes Gepäck mit auf. Bisher auch ein klarer Top!

Schlafsäcke: Deuter Orbit 5 und 0
Haben sich als wirklich gut herausgestellt. Sie haben die Möglichkeit sich koppeln zu lassen, was je nach Schlafpartner bestimmt auch nett ist. Wenn sich allerdings einer der beiden nachts “einigeln” möchte und es auch tut, hat es DER andere echt schwer ?

Ergänzt werden sie durch zwei Inletts. Sie können einem nochmal mehr Wärme geben und lassen sich auch einfacher reinigen als ein kompletter Schlafsack. 

Nachtrag Schlafsäcke

Diese werden bei unserer Rückkehr durch leichtere und kompaktere Daunenschlafsäcke ersetzt. Auf unserer Reise haben wir Tabea und Matthias getroffen und sie hatten Schlafsäcke der Firma cumulus. Ich denke die werden es. 



Neu angeschafft wurden auch zwei Aufblasbare Kissen der Firma cocoon. Bisher dachte ich auch immer es geht auch ein zusammengerollter Fleecepulli oder so, allerdings sind sie doch einen ganzen Tacken bequemer. Und verpackt nicht größer als eine kleine Dose Limonade. Bisher auch Top!

Kocher: Primus Omnilite Titan

Nichts zu beanstanden. Verrichtet zuverlässig seinen Dienst, wenn man einmal mit der “Vorheizprozedur” vertraut ist. Ein wenig überdemensioniert und viel zu schwer, finde ich allerdings die beiliegende Packtasche, die auch zuhause geblieben ist. Einen ultraleichten und kompakten Kocher mit so einem “Trümmer” aus wirklich festem Stoff auszuliefern ist echt inkonsequent. 

Töpfe: Primus Primtech Pots

Sind echt super. Durch eine Konstruktion am Topfboden wird die Wärme des Kochers effizienter genutzt und spart somit Kochzeit bzw Brennstoff. Praktisch ist auch die Abgießfunktion in den Deckeln. Ganz klarer Top!
Primus Litech Pfanne:

Ist momentan so ein Wackelkandidat. Könnte sein dass sie bald rausfliegt. Wir geben ihr noch so ein zwei Wochen. Aber irgendwie hat sie sich gleich beim ersten Kochen derartig aufgewölbt dass man keine gleichmäßige Hitzeverteilung mehr hat. Macht beim Braten von Fleisch, Gemüse und so kein Problem, durch die unfreiwillig entstanden unterschiedlichen Garzonen kann man durch ein geschicktes Rotationsprinzip Dinge erst scharf anbraten und dann sanft in einem anderen Teil der Pfannne nachgaren lassen. Bei Eierspeisen wird es allerdings tricky. Daher: Auf nem guten Weg zum Flop! 

Tassen und Besteck:

Jeweils eine Tasse alb Titanium und Snowpeak titanium. Super leicht und einfach toll. Als Besteck: einmal Light my Fire Spork titanium. Großartig und für mich (Daniel) absolut ausreichend. Daniela wollte einzelnes Besteck, also Messer,Gabel und Löffel und hat sich für baladéo Basecamp Besteck entschieden. Bisher gibt es keine Beschwerden ihrerseits. 

WASSERSÄCKE jeweils 10l. Einmal von Ortlieb mit Duschvorsatz. Hat sich in der Vergangenheit als nettes Gimmick bewährt, kam auf dieser Reise aber noch nicht zum Einsatz. Wird aber kommen. Ergänzt durch einen weiteren Sack der Firma MSR. Kam ebenfalls noch nicht zum Einsatz, erst auf den heißeren, dünnbesiedelten Etappen. Dann folgt ein Update.

Update: kamen bisher nicht zum Einsatz. Bisher gab es immer ausreichend Wasser. Sind also zu entbehren

Wasserfilter der Firma Sawyer. Wir haben uns für das Modell Sawyer mini entscheiden. Kam zwar bisher eher selten zum Einsatz, wird sich aber im Verlauf der Reise wohl noch ändern. Unsere bisherigen Reisaländer und Regionen hatten größtenteils gute und saubere Wasserquellen. Da der gesamte Filter aber nur 40g wiegt und nicht größer als zwei Filmdöschen ist, bleibt er definitiv im Gepäck. Im Vergleich zu Filtern mit Keramikfilter durch die man das Wasser mühselig und zeitraubend pumpen muss, ist dieser Filter wirklich top. Man kann ihn auf jede PET Flasche Schrauben und quasi “just in Time” das Wasser filtern und trinken. Der Durchfluss ist mit dem Trinken durch einen Strohhalm zu vergleichen. Der gesamte Filter ist mit seiner simplen Bedienung, der Leistung und dem äußerst günstigen Preis ein ganz klares TOP-Gadget in unserem Gepäck.

Trinkflaschen: Wir sind in Berlin mit zwei Nalgene und drei Fahrrad-Trinkflaschen gestartet. Bei den Trinkflaschen war uns bewusst dass wir sie mittelfristig durch normale PET-Wasserflaschen austauschen werden. Diese sind günstig, leicht, überall zu bekommen und dadurch auch nach einer gewissen Zeit einfach auszutauschen. Die Nalgene Flaschen haben den Vorteil dass man sie durch ihre große Öffnung gut befüllen kann, zB mit Tee oder übrig gebliebenen Saft. Leider ist Danielas Flasche bereits kaputt gegangen, bisher haben wir unterwegs noch keinen Ersatz gefunden. 


Energie: Die Goal Zero Guide 10 Powerbank ist dabei ein absoluter TOP-Kanditat. Sie hat den Vorteil dass sie mit 4 AA-Akkus bestückt ist und uns somit die Möglichkeit gibt, über einen Adapter auch AAA-Batterien läd und wir somit auch die Akkus unserer Stirnlampen lädt. Sie ist also Powerbank und Ladegerät in einem. Eine Akkuladung reicht für eine komplette Ladung des iPhones. Über unsere Ladeeinrichtung an den Nabendynamos reicht eine Tagestour um die Powerbank komplett zu laden. 
Jeder von uns hat noch eine “große” Powerbank. Eine RAV-Power mit knapp 13000mAh und eine Noname Bank mit ähnlicher Leistung. Diese werden bei Bedarf an Steckdosen auf Campingplätzen oder in Pensionen geladen. Ob unbedingt zwei notwendig sind, naja, es würde auch mit einer klappen. Aber eine weg zu schmeißen oder für teuer Geld nach Hause schicken lohnt auch nicht. Auf der nächsten Reise würde auch eine reichen. 

Weitere Energie bekommen wir noch von einem Solarpanell der Firma RAV-Power. Es hat bis zu 9 Watt und hat zusammengeklappt ungefähr die Größe von einem iPad mini. An Pausentagen hat es sich bereits bewährt und ich würde es immer wieder mitnehmen. 


Foto: Sony alpha58 macht nach unserem Empfinden wirklich gute Bilder, ist aber auch ein kleiner Brocken. Sowohl Maße als auch Gewicht. Für die nächste Reise wäre eine kompakte Systemkamera die wahrscheinlich bessere Wahl. Weitere Fotos machen wir mit dem iPhone 6 und 5. Beide würden wir auf jeden Fall wieder mitnehmen. Ob es unbedingt ein iPhone sein muss? Eher nicht! Ein Smartphone mit micro-SD Card Einschub wäre die bessere Wahl. Dies wäre beim transferieren der Fotos von Kamera/GoPro zum Smartphone für den späteren Upload für zB diesen Blog einfacher. Weitere Fotos und Videos machen wir mit einer GoPro Session. Sie ist super kompakt und ziemlich resistent gegen so alles was einem unterwegs begegnen kann (Staub, Regen, Schlamm, Meereswasser ?) Auch beim Filmen von Grenzübertritten zB Fähre Ukraine/Georgien könnte man sie unbemerkt mitlaufen lassen und hat somit für später vielleicht den ein oder anderen brauchbaren Ausschnitt. 


Camping-Gadgets: Da wären jeweils ein Campingstuhl zu nennen. Wir haben uns erst kurz vor der Abreise nach langem hin und her für sie entschieden. Sie sind ein Nachbau der bekannten helinox Stühle. Für Campingstühle wirklich leicht, kompakt und sehr bequem, aber…. trotzdem sind sie immer im Gepäck. Jeden verdammten Berg. Immer! Das nächste Mal würde ich (Daniel) sie nicht mitnehmen. Aber da haben Daniela und ich uns schon öfter drüber unterhalten ?
Ein weiteres Highlight ist eine Noname USB-Campinglampe. Sie ist superleicht und macht im Zelt ein schön gleichmäßiges Licht. Nicht unbedingt notwendig aber lohnt sich. Nicht nur im Zelt, sondern auch in der ein oder anderen Unterkunft hat sie ihre Dienste getan. Wenn man abends noch etwas Leselicht haben möchte, aber die Deckenlampe dabei dann doch Zuviel des Guten ist. 

Fahrrad

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Packliste