600km Polen – unser Fazit

Auch in Polen haben LKW- wie Autofahrer Rücksicht auf uns genommen. Es ist nur äußerst selten, dass einem ein Auto zu Nahe kommt. Radwege selbst gibt es ab Krakau kaum noch, eher wird man über wenig befahrene Nebenstraßen geführt. Die Beschilderung ist, zumindest für uns, undurchsichtig. 
Im Vergleich mit Tschechien gibt es dreimal mehr Kirchen und Marienstatuen. Jedes kleines Dörfchen hat eine Kirche. Manchmal biegt man um die Ecke und da steht eine riesige Kirche, unglaublich. 


Was wir auch sehr häufig in Polen gesehen haben, waren unfertige, wirklich schöne Einfamilienhäuser. Was es damit auf sich hat, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen. Die Menschen haben wir als sehr offen, freundlich und hilfsbereit erlebt. 

Auch Polens Infrastruktur ist bestens. Überall Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés, Eisläden, Kneipen, gratis W-LAN Hotspots und Geldautomaten. Teilweise kann man sogar auf den Dörfern in den Minilädchen (Sklep) mit Karte zahlen. 

Zum Thema Essen und Trinken, sei gesagt, uns hat das tschechische Bier im Vergleich besser geschmeckt. Allerdings trumpft Polen mit seinen Pirrogen, wenn man nicht gerade die mit süßer Füllung Supermarkt erwischt. 


Richtung Osten haben wir immer weniger andere Radreisende gesehen und getroffen. Dafür weiterhin eine Menge niederländische Camper. Ich (Daniel) hab außerhalb von den Niederlanden nie mehr soviel niederländisch gesprochen.

Das Wetter war durchwachsen, nicht mehr so heiß. Unsere Tagesetappen sind wieder etwas länger geworden, das Gelände war allerdings auch wieder etwas flacher. 


Alles in allem eine klare Reiseempfehlung.

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